... 2 Tätigkeiten, die nicht wirklicher Bestandteil meines Alltags sind.
Backen schon eher mal, aber gehäkelt habe ich seit meiner Schulzeit nicht mehr wirklich ... im letzten Jahr hatte ich mich mal mit dem Häkeln von Granny Squares beschäftigt, aber leider aus Zeitmangel nicht viel zustande gebracht, ich will aber unbedingt weiter machen :-)
Auf einer meiner Blogrunden las ich dann bei Kirsten von einem CAL .... es sollte ein Tuch gehäkelt werden, deswegen auch CAL, nicht KAL ;-) Ich meldete mich dann gleich in ihrer Facebook-Gruppe an, wollte mal ausprobieren, ob ich denn noch häkeln könnte.
Naja, was soll ich sagen?! Die Anleitung kam, dazu eine Häkelschrift, konnte ich noch nie lesen ;-) Also vergewisserte ich mich erstmal bei unseren Mädels, dass ich diese "Zeichen" richtig deutete ... das war kein Problem ... dann häkelte ich einfach drauflos, ohne auf irgend etwas zu achten .... das ging natürlich total in die Hose, sah ganz anders aus! Ich ribbelte wieder und fragte dann mal vorsichtig nach, bekam auch gleich die entscheidende Hilfe und sofort lief alles wie geschmiert .... ich kann jetzt Häkelschriften lesen und umsetzen *jippie*
Heute möchte ich Euch mal zeigen, was ich bisher geschafft habe ... neben meiner Socke und der Tunika, häkle ich jetzt immer mal einige Reihen und das ist der bisherige Stand :
Ich wartete schon sehnsüchtig auf den 1.Farbwechsel, der zeigte sich dann vorgestern abend ... es wird leicht grünlich.
Das ist das Knäuel, ein 900 m Lacegarn (4-fädig) von 100 Farbspiele, die "Osteredition" von 2012.
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Kirsten bedanken für dieses schöne Tuch bzw. die Anleitung dazu. Sie hat mich, und wie ich las auch viele andere, nach Jahrzehnten wieder zum Häkeln gebracht. Mir machts richtig Spaß, ich häkle auf jeden Fall immer mal zwischendurch jetzt ein Teil :-)
Nun zum Backen ;-)
Wie jedes Jahr wuchert der Rhabarber im Garten wieder heftig und wurde schon mehrmals geerntet. In diesem Jahr wollte ich mal backen, ihn nicht nur zu Marmelade verarbeiten. Ich suchte eine Weile nach einem Rezept, wurde fündig, kaufte noch Zutaten und legte dann los. Es sollten 2 Kuchen werden ... wenn ich mir schon mal "die Arbeit" machte.
Der Kuchen musste in 2 Schritten gebacken werden und ich war mir zum Schluss unsicher, ob er denn auch gut durchgebacken war .... Ihr könnt es an den "Einschüssen" erkennen .... ich hatte mehrfach zu einem spitzen Messer gegriffen und reingepiekt ;-)
So sah er dann erstmal aus :
Hier von der Form befreit :
Angeschnitten ....
... und serviert ;-)
Noch nie habe ich einen soooo leckeren Kuchen verspeist, eigentlich kann man "Torte" dazu sagen. Er ist so saftig und sahnig .... die hauchdünne obere Schicht knackig .. einfach nur köstlich.
Falls Ihr für Pfingsten noch einen Kuchen benötigt, backt ihn !!!
Hier kommt die Zutatenliste sowie die "Gebrauchsanweisung" ;-)
Rhabarberkuchen mit Sahneguss und Baiserhaube
Zutaten für den Boden :
Zutaten für den Boden :
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Butter od. Margarine
75 g Zucker
1 Ei
1 TL Backpulver
100 g Butter od. Margarine
75 g Zucker
1 Ei
ausserdem :
500 g Rhabarber
Zutaten für den Guss :
3 Ei(er), davon das Eigelb
150 g Zucker
200 g süße Sahne
40 g Speisestärke
3 Ei(er), davon das Eigelb
150 g Zucker
200 g süße Sahne
40 g Speisestärke
Zutaten für die Baiserhaube :
3 Ei(er), davon das Eiweiß
150 g Zucker
3 Ei(er), davon das Eiweiß
150 g Zucker
Zubereitung:
Teig: Aus Mehl, Backpulver, Butter, Zucker und Ei einen Knetteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, einen etwa 4 cm hohen Rand andrücken, Teigboden mehrmals einstechen und den Rhabarber darauf verteilen.
Teig: Aus Mehl, Backpulver, Butter, Zucker und Ei einen Knetteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, einen etwa 4 cm hohen Rand andrücken, Teigboden mehrmals einstechen und den Rhabarber darauf verteilen.
Guss: Eigelb, Zucker, Sahne und Speisestärke verrühren, über das
Obst geben und die Form in die Mitte des KALTEN Backofens setzen. Bei 175° ca. 45
Minuten backen.
Baiserhaube: Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und weitere 15-25 Minuten backen lassen. Kuchen in der Form auskühlen lassen.
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Ich hatte die beiden Kuchen abends gebacken .... kurz nach 20 Uhr aus dem Ofen geholt. Gegen 22 Uhr hab ich's nicht mehr ausgehalten, musste unbedingt probieren ;-) Der Kuchen war noch warm und sowas von lecker !!! Meine Familie, einschließlich Oma und Opa, sind total begeistert. So habe ich gestern nochmal geerntet und werde heute oder morgen nochmal loslegen :-)
Baiserhaube: Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und weitere 15-25 Minuten backen lassen. Kuchen in der Form auskühlen lassen.
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Ich hatte die beiden Kuchen abends gebacken .... kurz nach 20 Uhr aus dem Ofen geholt. Gegen 22 Uhr hab ich's nicht mehr ausgehalten, musste unbedingt probieren ;-) Der Kuchen war noch warm und sowas von lecker !!! Meine Familie, einschließlich Oma und Opa, sind total begeistert. So habe ich gestern nochmal geerntet und werde heute oder morgen nochmal loslegen :-)
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Kommt gut in ein hoffentlich sonniges Pfingstwochenende. Schöne und gemütliche Feiertage für Euch !!!































