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Sonntag, 10. Dezember 2017

Die Weihnachtsbäckerei ....

.... habe ich heute vor 2 Wochen schon erledigt. Haken dran :-)
Samstag bereitete ich den Teig vor und Sonntag gings ans Backen.
Traditionell, wie ich nun mal bin, backe ich jedes Jahr Butterkekse. Das fing an, als meine Tochter 3 Jahre alt war, und nun führe ich es allein fort. Es wird also immer noch ziemlich zeitaufwendig ausgestochen und jeder Keks glasiert.

Hier die ersten beiden Backbleche, es folgten etliche.
Mein Mann bekommt immer eine Extraladung vorab ... Gitarren und Notenschlüssel.


Ansonsten die typischen weihnachtlichen Formen.


Das ist nur ein kleiner Teil der gebackenen Kekse. Die ausgekühlten lagen schon in Dosen und warteten auf das Glasieren.


Das erledigte ich dann auch gleich. Mit Zuckerguss ....


... und Nuss-Nugat.





 
Es sind wieder einige Dosen voll geworden. Vieles habe ich schon verschenkt, ein kleiner Teil blieb bei uns und wird abends beim gemütlichen Beisammensein gegessen.
Es riecht so megalecker nach Butter, wenn man die Keksdosen öffnet, da gibts dann kein Halten mehr ;-)

Einen gemütlichen 2.Advent für Euch!

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Weihnachtsbäckerei - Kommentare

Ihr Lieben,
habt vielen Dank für Eure Kommentare, hab ich mit großem Interesse gelesen. Ich gehörte also wirklich zu den Letzten, die gebacken haben, dachte ich mir, und bei vielen von Euch, sind die Kekse bzw. das Gebäck schon aufgegessen ;-)

Zwei der Kommentare gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Einer von Sabine und zwar dieser :

Also - ich backe jedes Jahr 12 Sorten Plätzchen und beginne am letzten Oktoberwochenende mit Springerle und Basler Leckerli, die müssen 6 Wochen lang durchziehen bzw. weich werden.
Dann kommen jedes Wochenende 2 Sorten dazu, wenn ich ohnehin den Kuchen für´s Wochenende backe. So empfinde ich die Plätzchen-Backerei nicht als Stress, nur mit der Haltbarkeit gibt es jedes Jahr Probleme - manche Sorten muß ich zweimal backen.
Zusätzlich zu den Plätzchen backe ich noch Linzer Torte, Panettone und Queen-Elizabeth-Cake.
Wir essen das nicht alles selbst, das der größte Teil des Gebäckes dient als Weihnachtsgeschenk.
Leider sind die Mandeln dieses Jahr sehr teuer!
Liebe Grüße und Freude beim Backen
Tyche

Hut ab und Respekt!
Was für ein Backmarathon ab Ende Oktober! Das muss wahre Leidenschaft sein!
Sabine, ich bin wirklich beeindruckt!

Gestern abend lag ich auf der Couch und las per Handy meine Emails .... ein neuer Kommentar war gekommen, ich las, las nochmal ... und brach in schallendes Gelächter aus. Maike, du bist der Hammer!!!!! In deinen Sätzen erkenne ich mich total .... einfach raushauen, niemand kann alles, aber viele tun so .... ich sage auch, wenn ich etwas komplett verhauen habe.

Oh, ich würde gern mal naschen kommen.
Ich habe Keksbackverbot erteilt bekommen von meinen Männern.
Naja, um ehrlich zu sein, haben sie ja recht. Mir gelingen sie einfach irgendwie nie. Habe schon so viele Sorten ausprobiert, immer sind sie zu hart (und schmecken dann auch nicht wirklich lecker).
Liebe Grüße,
Maike

Keksbackverbot, ich lach mich schlapp ;-)
Liebe Maike, du wirst bestimmt nicht extra nach Berlin zum Naschen kommen, aber schreib mir deine Adresse ..... ich schaffe vor Weihnachten nicht, nochmal zu backen, aber gleich danach ... und dann geht eine gute Portion Neujahrs-Kekse zu dir in den Norden, das macht mir richtig Spaß :-)


Für alle, die noch etwas Zeit und Lust haben zum Backen vor Weihnachten, hier das einfache Rezept:

Feine Butterplätzchen

500 g Mehl auf die Backunterlage sieben. In die Mitte eine Mulde drücken.
250 g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz und 300 g Butter in Stückchen auf den Rand geben. 2 Eier in die Mitte geben und alles rasch verkneten. Teig kalt stellen. 1/2 cm dick ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. Dann ca. 10 Minuten bei 180 Grad backen. Nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren.

Diese Kekse schmecken richtig lecker nach dem 3.Tag .... dann werden sie weicher, riechen soooo lecker nach Butter .... einfach köstlich.

Das Rezept stammt aus einem uralten Buch aus meinen jungen Jahren, diesem hier:


Es hat schon einiges mitgemacht, wie man sieht. Lag oft beim Backen in der Küche, denn ich habe nicht immer nur diese Butterplätzchen  gebacken.



Die letzten Tage vor Weihnachten werden noch sehr anstrengend. Jetzt gleich beginne ich damit, alle Weihnachtsgeschenke zu verpacken, nachmittags muss noch eingekauft werden, denn morgen bin ich im Laden. Übermorgen öffne ich mein kleines Wolllädchen erstmals am Samstag ab 12 Uhr zum weihnachtlich-gemütlichen Stöbern, Shoppen und gemeinsamen Stricken. Darauf freue ich mich schon sehr! Ich habe Kaffee, Glühwein und weihnachtliches Gebäck, und jeder Kunde bekommt zu seinem Einkauf diesen tollen Katia-Kalender mit 12 Anleitungen geschenkt (gilt übrigens auch für alle Online-Kunden).


Somit sind Freitag und Samstag schon verplant, Sonntag hat meine Mutter Geburtstag, Montag arbeiten, nachmittags den großen Einkauf für die kommenden Feiertage erledigen, Dienstag letzter Verkaufstag vor Weihnachten im Laden, und am Mittwoch wird gekocht. Donnerstag ist dann Heilig Abend und ab Freitag beginnt endlich die Zeit des Ausspannens für mich .... 3 volle Tage lang, da nur der 24.12. verplant ist, schööööön!

Gestrickt habe ich natürlich auch, der Poncho ist fertig und liegt gebadet zum Trocknen auf einem Handtuch. Tragebilder folgen demnächst.



Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachtsbäckerei

So ziemlich auf den letzten Drücker habe ich die Weihnachtsbäckerei in diesem Jahr hinter mich gebracht. Ich hatte nie mal einen ganzen freien Tag, immer nur stundenweise Zeit. Also fing ich vorgestern gegen Mittag an und beendete gestern, am Montagnachmittag. Diese "geklauten" Stunden waren aber eine Entspannung gegen den Marathon, alles an einem Tag zu erledigen.

Wie auch im letzten Jahr war ich unter strenger Bewachung ;-)


Passende Arbeitskleidung inklusive


Da liegen sie ..... die ersten Kekse backen vor sich hin.


Hier kühlen sie ab .... auf die leicht gebräunten ist meine Mutter immer besonders wild ;-)


Gestern dann stundenlanges Verzieren, bis endlich alle Gebäckdosen gut gefüllt waren.
Ein Duft ist das .... lecker! Ist ja auch pfundweise Butter drin.


Ich merke gerade, dass ich nicht mal alle Dosen mit auf dem Foto habe.
Diese hier bleiben bei uns zu Hause.



Die Herzen haben schon den  Besitzer gewechselt, die waren für meine Tochter <3


Die Braunen bekommt meine Mutter.


Natürlich bekommen auch mein Vater und mein Bruder eine Extraportion und einige andere liebe Menschen.
Das Backen von Keksen in der Weihnachtszeit ist bei mir Tradition, seitdem meine Tochter das 1.Mal mitgemacht hat vor 20 Jahren. Nun ist sie "groß" und ich halte noch immer an dieser Tradition fest. Wie siehts bei Euch aus? Alles schon lange erledigt?

Nachtrag: 
Hier auf Wunsch von Jasmin das einfache Rezept dafür :

Feine Butterplätzchen

500 g Mehl auf die Backunterlage sieben. In die Mitte eine Mulde drücken.
250 g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz und 300 g Butter in Stückchen auf den Rand geben. 2 Eier in die Mitte geben und alles rasch verkneten. Teig kalt stellen. 1/2 cm dick ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. Dann ca. 10 Minuten bei 180 Grad backen. Nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren.

Das Rezept stammt aus diesem alten Buch .... es ist schon seit mehr als 2 Jahrzehnten in meinem Besitz, sieht man auch ;-)






Sonntag, 27. April 2014

Dies, das und .... Apfelkuchen ;-)

Die letzten Tage hatten es in sich .... es war eine Woche voller Berg- und Talfahrten. Ich hatte kaum Zeit zum Stricken, war nicht viel online .... hier auf meinem Blog nicht und auf Euren Blogs auch nicht :-(

So komme ich jetzt erst dazu, eine kleine "Oster-Nachlese" zu schreiben...

Zu den Feiertagen hatte ich einen Apfelkuchen gebacken .... einen veganen, da meine Tochter nun nicht mehr nur Vegetarier ist, sondern komplett vegan lebt. Es musste also ein Kuchen her, den ich ohne jegliche tierische Produkte, wie Eier oder Butter, "herstellen" konnte.

Ich stellte mir das erst schwierig vor und dachte, ich muss noch jede Menge Zutaten einkaufen ... dem war zum Glück nicht so. Die Weiten des Internets überraschen mich doch immer wieder, so fand ich ein simples Rezept für Apfelkuchen und musste nur noch Äpfel einkaufen, den Rest hatte ich zu Hause.

Los gings mit den Äpfeln .... 8 Stück schälen und in kleine Stücke schneiden.


Anschließend eine kleine Banane zu Mus zerkleinern. Die Banane sollte nicht zu reif sein, da der Geschmack sich sonst zu sehr im Apfelkuchen wieder findet. Die Banane dient übrigens der Bindung.


Zu diesem "Bananenbrei" noch 300 g Mehl, 200 g Margarine sowie 100 g Zucker (ich habe die doppelte Menge genommen) geben. Das Ganze in einer Schüssel gut verkneten und dann 3/4 dieses Teiges in eine Springform (28 er) geben, den Boden sowie den Rand der Form damit auskleiden.


Danach dann die Äpfel mit einem Schuss Wasser und 3 Esslöffeln Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis eine breiige Apfelmasse entstanden ist.
"Meine" Äpfel hatten keinen guten Geschmack ... hätte lieber säuerliche genommen, die habe ich aber beim Einkaufen nicht bekommen :-( So habe ich zu der Apfelmasse dann noch ein mittelgroßes Glas selbstgemachten Mus aus Boskop-Äpfeln gegeben .... dann war der Geschmack gut :-)
Die Apfelmasse dann auf den Teig in der Springform geben und gut verteilen. Den "zurückgelegten" Rest des Teiges über die Apfelmasse geben bzw. streuseln.


Dann in den Backofen damit und bei 180 Grad Ober-und Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis der Kuchenrand und die Streusel goldbraun sind.


Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, in dem ich zu der Apfelmasse KEINEN Zimt dazu gegeben habe und weil ich Zuckerguss so liebe, habe ich, nachdem der Kuchen erkaltet war, ein Paket Puderzucker mit etwas Wasser zu einem Guss gemacht und den Kuchen damit bedeckt.


Angeschnitten sah er so aus und war saulecker :-)


Übrigens .... das Backpulver habe ich nicht vergessen, dieser Kuchen wird ohne gebacken.
Wer gern gedeckten Apfelkuchen isst, wird diesen Kuchen lieben, so schmeckt er! Anstatt der "Decke" knusprige Streusel .... irgendwie noch besser ;-)


Ich bekam auch Geschenke zu Ostern ..... von meiner Familie und von meiner Freundin.

Vor Wochen schon kam dieser Wollwickler per Post .... Ostergeschenk von meinem Mann, ich habe mich aber finanziell etwas daran beteiligt ;-)
Ich kann Euch sagen, das ist der weltbeste Wollwickler !!!

Ausserdem überraschte mich mein Mann mit diesem (Strick)Beutel, der prall gefüllt mit Süßigkeiten war :-)


Meine Tochter meinte es zuuu gut in diesem Jahr mit mir .... das war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.

In Leipzig schon durfte ich mir etwas aussuchen, das Notizbuch, handgenäht von Marion, einen Strang Merino-Lace mit 700 m LL in einem tollen Lila von Helga sowie das gefilzte Schaf, was mir eigentlich viel zu teuer war, aber meine Tochter wollte es mir unbedingt kaufen.


Etwas Pflegendes durfte ich auch auspacken ...


... und diese tolle Schaf-Tuchnadel schenkte mir meine Tochter schon vorher. Die hatte ich mir bei der Zauberwiese ausgesucht, als ich den Wollwickler bestellte.


Außerdem bekam ich noch etwas total Entzückendes :


Das sind handgemachte Duftmelts, die man in einer Lampe, ohne Wasser!, zum Schmelzen und Duften bringt ..... sie riechen auch ohne die Lampe schon wundervoll ! Das Stück in der Lampe nennt sich "Frischer Käsekuchen" und so riecht es auch .... herrlich!


Viel zu schön zum Schmelzen und alles total liebevoll handgefertigt von Nana, einer Blog-Freundin meiner Tochter.


Falls es Euch interessiert .... den Shop findet Ihr hier und ein kurzer Blick dorthin genügte für mich schon wieder .... ich bestelle mir noch etwas dazu :-)

Auch aus dem Saarland von meiner lieben Freundin Heike kam eine Riesen-Überraschung :


Das ist meine erste Tausendschön-Wolle und sie gefällt mir total. 2 Stränge in einem wunderbaren Petrol (dunkeltürkis steht drauf) für mich isses aber petrol. Das sind 2x 420 m Merino extrafein, die Farbe ließ sich wie immer nicht einfangen.  Das Lila ist eine Mischung aus 80% Schurwolle und 20% Seide mit einer LL von 600 m. Es fühlt sich kuschelig und edel an :-)

Jaaa ... und dann waren in dem Päckchen noch edelste Süßigkeiten .... ich liebe sie und musste schon davon naschen ;-)


Ich danke meinen Lieben von ganzem Herzen .... Ihr habt mich überrascht und mir eine Riesenfreude bereitet !!!!


Nun mache ich mich nachher an die Beendigung meiner Socke, das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern ... ein UFO ... aber da will ich nun ran ;-)

Kommt gut in die neue Woche !




Freitag, 20. Dezember 2013

Sonntag war Küchentag

Den 3.Adventssonntag verbrachte ich ab mittags ausschließlich in der Küche.
Ich hatte noch kiloweise Äpfel (Boskop) aus meinem ehemaligen Garten auf dem Balkon, die ich noch verarbeiten wollte. Geplant hatte ich einen gedeckten Apfelkuchen sowie Bratapfelmarmelade .... diesen Plan setzte ich auch um :-)

Es kamen erstmal alle Zutaten (siehe unten) für den Teig in eine Rührschüssel ...


....  und wurden dann zu einem glatten Teig verknetet. Dieser kam in den Kühlschrank ...


... da ich erstmal ewig Äpfel schälen musste, um 1,5 kg zusammen zu haben.
Die Äpfel kamen dann in einen Topf mit einer Tasse Wasser und schmorten ein paar Minuten, bis sie weich waren.


In dieser Zeit holte ich den Teig wieder aus dem Kühlschrank, legte Backpapier in eine Springform und die Hälfe des Teiges als Boden.
Auf den Boden kamen dann die geschmorten Äpfel und darüber die 2.Hälfte des Teiges als Decke.


Anschließend gings ab in den Ofen ... ca. 35 Minuten bei 170 Grad.

Nun ließ ich ihn noch ein wenig abkühlen und dann gab es eine dicke Schicht aus Zuckerguß. Davon habe ich nun leider keine Fotos mehr gemacht, da wir so verfressen waren und sofort probieren mussten ;-)
Lecker !!!! Einfach nur lecker dieser Kuchen, wenn man wie wir, nicht so auf trockene Kuchen steht.

Hier mal das vollständige Rezept, dass ich bis auf den Zucker auch eingehalten habe .... Zucker nehme ich immer mehr .... Kuchen muss bei mir süß schmecken .... also habe ich satte 300 g genommen und nicht wie angegeben nur 200 g.

 Gedeckter Apfelkuchen
500 g Mehl
200 g Zucker
200 g Butter
2 Eier
2 EL Milch
1 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1,5 Äpfel (im geschälten und entkernten Zustand)
250 g Puderzucker (für den Guss)


Ich hatte aber immer noch Äpfel ... also ran an die Marmelade .... wieder Äpfel geschält, bis ich 1,5 kg hatte. Auch wieder mit etwas Wasser gekocht, bis die Äpfel weich waren, dann hab ich meinen Pürierstab genommen und eine schöne glatte Masse daraus gemacht. Diese musste dann mit einer Packung Gelierzucker 2:1 ca. 8 Minuten sprudelnd kochen.


Dann habe ich den Topf vom Herd genommen und eine von diesen beiden Packungen Weihnachtsaroma untergerührt.


Anschließend dann nochmal kurz aufgekocht und sofort in die bereitgestellten Gläser abgefüllt.


Ebenfalls sehr lecker .... aber was soll ich Euch sagen? Ich habe immer noch Äpfel. Also werde ich in den nächsten beiden Tagen ne Runde Apfelmus kochen und dann ist Schluss.

Gestern habe ich dann noch den Kirschlikör, den ich vor langer Zeit schon mit meiner Tochter zusammen aufgesetzt hatte, fertig gestellt. Ich habe die Kirschen abgesiebt und mit weissem Kandis und ein bissel Wasser einen Sirup gekocht, der dann in den Alkohol kam. Es sind mehrere Flaschen köstlichen Sauerlikörs geworden ..... diese 3 werden verschenkt :-)




Freitag, 17. Mai 2013

Häkeln und Backen ....

... 2 Tätigkeiten, die nicht wirklicher Bestandteil meines Alltags sind.
Backen schon eher mal, aber gehäkelt habe ich seit meiner Schulzeit nicht mehr wirklich ... im letzten Jahr hatte ich mich mal mit dem Häkeln von Granny Squares beschäftigt, aber leider aus Zeitmangel nicht viel zustande gebracht, ich will aber unbedingt weiter machen :-)

Auf einer meiner Blogrunden las ich dann bei Kirsten von einem CAL .... es sollte ein Tuch gehäkelt werden, deswegen auch CAL, nicht KAL ;-) Ich meldete mich dann gleich in ihrer Facebook-Gruppe an, wollte mal ausprobieren, ob ich denn noch häkeln könnte.
Naja, was soll ich sagen?! Die Anleitung kam, dazu eine Häkelschrift, konnte ich noch nie lesen ;-) Also vergewisserte ich mich erstmal bei unseren Mädels, dass ich diese "Zeichen" richtig deutete ... das war kein Problem ... dann häkelte ich einfach drauflos, ohne auf irgend etwas zu achten .... das ging natürlich total in die Hose, sah ganz anders aus! Ich ribbelte wieder und fragte dann mal vorsichtig nach, bekam auch gleich die entscheidende Hilfe und sofort lief alles wie geschmiert .... ich kann jetzt Häkelschriften lesen und umsetzen *jippie*

Heute möchte ich Euch mal zeigen, was ich bisher geschafft habe ... neben meiner Socke und der Tunika, häkle ich jetzt immer mal einige Reihen und das ist der bisherige Stand :


Ich wartete schon sehnsüchtig auf den 1.Farbwechsel, der zeigte sich dann vorgestern abend ... es wird leicht grünlich.


Das ist das Knäuel, ein 900 m Lacegarn (4-fädig) von 100 Farbspiele, die "Osteredition" von 2012.


Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Kirsten bedanken für dieses schöne Tuch bzw. die Anleitung dazu. Sie hat mich, und wie ich las auch viele andere, nach Jahrzehnten wieder zum Häkeln gebracht. Mir machts richtig Spaß, ich häkle auf jeden Fall immer mal zwischendurch jetzt ein Teil :-)


Nun zum Backen ;-)

Wie jedes Jahr wuchert der Rhabarber im Garten wieder heftig und wurde schon mehrmals geerntet. In diesem Jahr wollte ich mal backen, ihn nicht nur zu Marmelade verarbeiten.  Ich suchte eine Weile nach einem Rezept, wurde fündig, kaufte noch Zutaten und legte dann los. Es sollten 2 Kuchen werden ... wenn ich mir schon mal "die Arbeit" machte.
Der Kuchen musste in 2 Schritten gebacken werden und ich war mir zum Schluss unsicher, ob er denn auch gut durchgebacken war .... Ihr könnt es an den "Einschüssen" erkennen .... ich hatte mehrfach zu einem spitzen Messer gegriffen und reingepiekt ;-)

So sah er dann erstmal aus :


Hier von der Form befreit :


Angeschnitten ....

... und serviert ;-)

Noch nie habe ich einen soooo leckeren Kuchen verspeist, eigentlich kann man "Torte" dazu sagen. Er ist so saftig und sahnig .... die hauchdünne obere Schicht knackig .. einfach nur köstlich.

Falls Ihr für Pfingsten noch einen Kuchen benötigt, backt ihn !!!

Hier kommt die Zutatenliste sowie die "Gebrauchsanweisung" ;-)

Rhabarberkuchen mit Sahneguss und Baiserhaube

Zutaten für den Boden :
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Butter od. Margarine
75 g Zucker
1 Ei

ausserdem :

500 g Rhabarber

Zutaten für den Guss :
3 Ei(er), davon das Eigelb
150 g Zucker
200 g süße Sahne
40 g Speisestärke

Zutaten für die Baiserhaube :
3 Ei(er), davon das Eiweiß
150 g Zucker

Zubereitung:
Teig: Aus Mehl, Backpulver, Butter, Zucker und Ei einen Knetteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, einen etwa 4 cm hohen Rand andrücken, Teigboden mehrmals einstechen und den Rhabarber darauf verteilen.
Guss: Eigelb, Zucker, Sahne und Speisestärke verrühren, über das Obst geben und die Form in die Mitte des KALTEN Backofens setzen. Bei 175° ca. 45 Minuten backen.
Baiserhaube: Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und weitere 15-25 Minuten backen lassen. Kuchen in der Form auskühlen lassen.
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Ich hatte die beiden Kuchen abends gebacken .... kurz nach 20 Uhr aus dem Ofen geholt. Gegen 22 Uhr hab ich's nicht mehr ausgehalten, musste unbedingt probieren ;-) Der Kuchen war noch warm und sowas von lecker !!! Meine Familie, einschließlich Oma und Opa, sind total begeistert. So habe ich gestern nochmal geerntet und werde heute oder morgen nochmal loslegen :-)

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Kommt gut in ein hoffentlich sonniges Pfingstwochenende. Schöne und gemütliche Feiertage für Euch !!!